top of page

Sturmwind

  • holunderfraubrigit
  • 2. Feb.
  • 1 Min. Lesezeit

Ein Lied


Wenn der Sturmwind des Lebens weht, unvergänglich ihr Felsen in der Brandung steht.


Mutter Erde, die endlose Schönheit seit aller Zeit, weit und bunt, gebärend, nährend, stets zur Veränderung bereit.


Doch wenn der Sturmwind des Lebens weht, unvergänglich ihr Felsen in der Bandung steht.

 

In Freiheit ging der Mensch einst seiner Wege unter dem Himmelszelt. Er verkaufte Freiheit für Macht und wurde zum Architekt der Welt.


Machbarkeits-Wahn und Gestaltungs-Sucht wurden ihm zur Eigenheit. Selbst nun unfrei, legt er in Ketten die Gebärende und alle Natürlichkeit.


Mutter Natur, so schön und jung, so ausgewogen und weise: Doch Mammon und Hybris rufen: „Hinweg mit Ihr!“.


Domestiziert, gebunden sind Fluss und Baum, der elende Mensch, das Tier.

Gesetz und Wahrheit, die ganze Welt wird verdreht,


..bis vom Reich der Göttin her ein Sturmwind weht. Bis vom Reich der Göttin her ein Sturmwind weht.


Mit heimlichem Spott lautert der Korporatismus noch auf seine Beute, doch das Gestern ist morgen schon das Heute.

 

Doch das Gestern ist morgen schon das Heute.

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Kommentare


bottom of page