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Ruhe und Hoffnung

  • Autorenbild: holunderfraubrigit
    holunderfraubrigit
  • vor 6 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Kennst Du das? Der Kopf ist so voll und dabei so leer. Komm, setz’ dich einen Moment. Du musst gerade nichts. Du bist so müde und so aufgewühlt, willst zur Ruhe kommen und findest deine Mitte nicht? Komm, lass uns verschnaufen.


Ruhe,

gute Gedanken

sind kleine Flügel

Sie tragen, entspannen, inspirieren

Durchatmen


Drei stille Arten der Hoffnung


Die tragende Hoffnung


Kleine Seelenfeuerchen, sie tragen dich auch, wenn Füße nicht mehr können und Hände nicht mehr wollen.

„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht“ – Zitat von Vaclav Havel. Auch das ist Loslassen. Aus „Ich kann es nicht lösen“ wird „ich muss es nicht lösen“, ein Stück innerer Frieden.


Nebel,

leise Schritte,

ein Licht für heute

Zuversicht trägt mich

heimwärts.


Die leuchtende Hoffnung


Morgenröte, Aurora: Nicht weil heute alles gut ist, sondern weil morgen ein neuer Anfang ist.


Lass dich für einen Moment aus dem Alltagsgrau heraus tragen und gönne dir eine Inspiration für schöne Gedanken.


Vornamen der Hoffung


Die Farbe Grün steht gewöhnlich für Natur, Wachstum und Hoffnung. Aber wusstest Du, dass dies auch ein Name ist? Der schöne japanische Mädchenname „Midori“ steht für eben diese Farbe.

Nicht für Grün, aber für Hoffnung steht auch der aus dem Slawischen stammende Name „Nadja“ als Kurzform von Nadeschda, während der Name „Wera“ für Glaube steht.

Ganz damenhaft indes klingt „Aurora“ in der Bedeutung von Morgenröte und Neuanfang. Leichter und moderner klingt ein Name mit hebräischen und slawischen Wurzeln, der für Glück, Schönheit und Helligkeit steht: „Alina“, die Strahlende.

Wenig Erklärung bedarf „Bianca“, ein edel und leicht kühl klingender Name, der für die Farbe Weiß steht, und damit auch für Reinheit, Helligkeit, Licht und Weite. Und wusstest Du, dass „Marnie“ für eine Person steht, die glücklich ist?


Midori – Nadja – Wera – Aurora – Alina – Bianca - Marnie


Natürlich ist diese Liste bei Weitem nicht vollständig. Ich habe mir erlaubt, nur die Namen zu beschreiben, die meiner Ansicht einen schönen Klang haben und leicht in meiner deutschen Muttersprache auszusprechen sind.


Die Wurzelnde Hoffnung


Sie ist mit einer Pflanze vergleichbar. Sie ist Grün wie Moos, wie Midori. Sie macht keinen Lärm. Sie wächst langsam, keimt im Dunkeln. Wir sehen es lange nicht, bis der grüne Spross kommt.

Sie muss nichts beweisen. Sie ist einfach da, still unter der Erde, und sie hält mit Weisheit und Liebe.


Eltern,

manchmal gesiegt

und oftmals gescheitert.

Sie haben immer geliebt.

Menschen


Wo Wurzeln halten, trauen wir uns, das Fenster zu öffnen. Wir trauen uns einen Blick in die Welt zu, ohne zu erschrecken.


Offenheit

ohne Prüfen

macht leichtgläubig, doch

Prüfen ohne Offenheit macht

engstirnig.




Da gibt es noch eine vierte, sich von der stillen Art der Hoffnung unterscheidende: Die Burg. Es ist:


Die konstruierte Hoffnung


Sie schützt wie eine Burg. Sie baut Mauern, schmiedet Pläne, schafft Sicherheiten. „Wenn ich erst das Haus abbezhalt habe, den Vertrag, die Rente…“.

Sie ist stark, aber sie muss bewacht und instandgehalten werden. Wenn ein Stein bricht, bricht die Hoffnung mit. Dagegen müssen die drei stillen Arten der Hoffnung nichts bewachen. Sie tragen, sie leuchten, sie wurzeln – einfach so.



Ein Lächeln für den Schluss


Nyla,

Livia, Sienna,

keine so schön

wie diese: Das ist

Luise

;-)


Drei Arten der stillen Hoffnung: tragend, leuchtend, wurzelnd
Drei Arten der stillen Hoffnung: tragend, leuchtend, wurzelnd

Warum die Burg anders ist habe ich hier beschrieben. Aber alles hat seine Zeit. Entspannung und Kampf haben ihre Zeit.

Wenn das Leben stürmisch und herausfordernd ist, sinnbildlich im Winter, entscheiden wir zwischen Härte und Weichheit, wie wir bleiben oder werden wollen. Hier findest Du meinen Beitrag dazu: Winterwache.


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