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Frau Holunder

  • holunderfraubrigit
  • 2. Feb.
  • 1 Min. Lesezeit

Das Geheimnis einer Unbekannten


Wer hört der Töchter Sorgen,

wenn sie nachts nicht schlafen.

Wer hört ihre Fragen,

die sie nicht zu stellen wagen.

Aber die beim Holunder wohnt,

die jede Träne kennt,

die Holunderfrau hat keinen Namen.


Unter dem Holunderbaum,

wo namenlose Schatten tanzen,

da zählt sie der Tränen viele.

Sie webt sie in Gedichte,

welche der Bach dann flüstert,

wenn der Mond ganz hell ist,

und nach einem finsteren Tag.


Unter dem Holunderbaum,

wo wir fest zusammen halten,

und Schwestern im Herzen sind,

da siehst du die Holunderfrau,

und ihre Augen leuchten,

so freudig wie kleine Sterne,

Ihr Lächeln wie kleine Blüten.


Die Tochter, nach dem Holunder,

den klaren Klang ihrer Worte,

ein Echo, das der Wind nun trägt,

frischen Mut und Klarheit er bringt,

wenn wir zusammen sind,

Schwestern im Herzen,

im Dunkel der Nacht.


Ein Band, das uns verbindet,

so dass eine die andere findet,

ein Geheimnis das wir teilen,

in stiller Weisheit und Liebe.

Wir sind voll Hoffnung und Mut,

wissend, wir sind nicht allein.

Wir sind Frau Holunder.

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