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Endstation

  • holunderfraubrigit
  • 14. März
  • 1 Min. Lesezeit

Ein einsames Echo, wo einst ein bunter Chor von Stimmen war.

Ein Bahnhof, leer und kalt, grauer Beton ohne Puls bunten Lebens.

Nach Stein riecht die Luft, die einst vom Duft guter Suppe erfüllt war.


Einst war es ein Ort der Hoffnung und des Aufbruchs, ein Platz, an dem Träume geboren wurden und Herzen schlugen. Die Sonne schien auf die alten Holzbohlen zwischen den Gleisen. Die Vögel sangen in den Bäumen, die den Platz umgaben.


Heute ein Ort der Schatten, der einst Aufbruch und Wiedersehen war.

Leere Bahnsteige und Verfall, wo Gespräche, Ideen und Mut heran reiften.

Totentanz grauer Gedanken, wo einst das Lachen junger Leute erklang.


Kein Zutritt mehr, verschlossen ist der Bahnsteig hinter eiseren Toren, ein Bahnhof mit Gleisen ohne Ziel, ein Ort ohne Auskunft. Dank an die Schwester, die weiße und gelbe Blumen pflanzt in den Rissen des Asphalts.


Alles, was erstirbt, bereitet den Boden auf dem Neues gedeiht, solange Menschen leben, lieben, lachen. Gesegnet ist der Ort der Stille.


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